Folge 22

mit Alexander Lorz

Kultusminister des Landes Hessen

Präsident der Kultusministerkonferenz

In vielen Bundesländern sei der Lehrermangel eine Katastrophe, die Länder in einer Krise. Aber nicht so in Hessen, sagt der hessische Kultusminister Alexander Lorz von der CDU. Er ist gleichzeitig Präsident der Kultusministerkonferenz und hat somit auch einen Blick auf Gesamt-Deutschland.

In Hessen konnten alle Lehrerstellen besetzt werden und kein Lehrer ist arbeitslos. Das ist gut so, ist aber eben nur die eine Seite der Medaille. Denn mehr Stellen in den Schulen, wie auch Studienplätze an den Unis sind dringend nötig.

Die streikenden Fridays-for-future-Schüler müsse man im Zweifel auch mit Sanktionen überziehen, meint Alexander Lorz, obwohl er lieber eine inhaltliche Debatte führen würde, als nur immer als Mann mit dem erhobenen Zeigefinger und den Sanktionen dargestellt zu werden.

Der erste Digitalpakt, bei welchem der Bund binnen fünf Jahren fünf Milliarden Euro zur Verfügung stellen will ist schön und richtig. Aber es werden Folgekosten auf uns, die Gesellschaft zukommen. Auch diese müssen abgesichert und finanzier werden. Ein Digitalpakt 2.0 könnte Abhilfe schaffen. Aber Hessen hat auch sein ganz eigenes System, um diese Aufgabe in den Griff zu bekommen.

Bildungsföderalismus muss sein, so Bildungsminister Lorz. Man könne auf regionale und kulturelle Unterschiede mehr Rücksicht nehmen und Schülern somit einen individuelleren Weg ermöglichen. Aber das Abitur solle ingesamt vergleichbarer werden. Ein Widerspruch? Und was spricht denn eigentlich gegen ein bundesweites Zentralabitur? Warum hängen die Länder denn nach wie vor so verbissen an ihrer bildungspolitischen Kompetenz?

Unter anderem darüber habe ich mit dem hessischen Kultusminister und Präsidenten der Kultusministerkonferenz, Alexander Lorz von der CDU gesprochen.

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